Mai 2012 – in Statusnachrichten

31 Mai

Mai 2012.
Ein aufregender Monat, oooh jaaa, das kann man wohl laut sagen. Aufbrausende Temperamente, hochkochende Gefühle, Wut, Angst, Tränen – glückliches Gelächter und Euphorie. Wie immer passt bei mir alles nicht so recht zusammen.
Ich hab die ZAP (Zentralen Abschlussprüfungen) hinter mich gebracht, mich gemeinsam mit über 90 anderen Mitschülern dauer protestierend dafür stark gemacht, dass unsere Schule uns ein einziges Mal in dieser Schullaufbahn Aufmerksamkeit schenkt und gerecht zu uns ist, beides haben wir, wie konnte es auch anders sein, nicht bekommen. Ich war krank, wirklich ziemlich krank und mein Arzt konnte mir nicht wirklich weiter helfen, ich stand mehrfach im Konflikt mit den mir wichtigsten Menschen, Tränen, wirklich viele Tränen, ich hatte ordentlich mit mir zu kämpfen. Jedoch haben wir uns, dem Himmel sei dank, alle ganz schnell wieder versöhnt.
Es war so chaotisch diesen Monat, sooo chaotisch. Und doch hab ich’s geschafft – wie doch eigentlich immer.

Seht selbst – mein Mai in Statusnachrichten.

02. Mai: Sooo, Mathe ham’ wa dann heut’ ma’ so richtig schön in’ Sand gesetzt – läuft (Y)
Und wenn mir diese Woche noch einmal jemand mit “Ihr seid so unerträglich unmotiviert” kommt, ich glaub den schlag ich zu Brei – zumindest im Geiste -, wirklich, ich raste bald aus, wie die mich alle ankotzen …!
Nur die Nerven bewahren, noch 30 Schultage, nur noch 30 Schultage …
(Ungelogen, die gesamte Jahrgangsstufe zehn dreht am Rad – was an dieser Schule aktuell an Ungerechtigkeiten abgeht, ist kaum in Worte zu fassen.
Und zum Thema Mathearbeit – es war tatsächlich eine 3! Unfassbar, eine 3! Magic. Es hätte locker ‘ne 5 werden können, so ‘gut’, wie ich das Thema beherrsche)

- Obstgarten ♥

- “Ich hasse dich, du bist der letzte Dreck.
Widerlich find’ ich dein und dein Geschwätz.
Lächerlich bist du und dein Gehabe.
Königlich amüsier’ ich mich wenn ich dich seh’.
Glaube nicht, dass ich auf dich noch irgendwie steh’,
das will ich nicht, dass ich mich für dich bestehle.
Lalala lalala, ich bin der König im Land!” ♥

Kain – König

03. Mai: Blutabnahme, Labortermin und Säureblocker – hoffen wir, dass unangenehmere Untersuchungen nicht nötig sind.
(Mein Magen brachte und bringt mich teilweise immer noch an den Rand der Verzweiflung)

- Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich höre wie fragwürdig Erwachsene das Wort ‘cool’ betonen.
(Isso! :D)

04. Mai: (Melina) “Rotkohlsaft ist nichts anderes als Saft aus Rotkohl”, ja, Frau Lehrerin :D
(Meine russische Chemielehrerin … das glaubt einem kein Mensch, wenn man davon erzählt!)

- Heute aaabeeend! :D

 

- Oooh, mein Nachbar mäht den Rasen, riecht das gut!

- “Lies are the truths that you tell to yourself.
Wise are the fools who can take what they’re dealt.”
Auf geht’s! ♥

05. Mai (1:00 morgens): Wie geht das, dass eine Band, die auf Platte gebannt schon so genial ist, sich live noch etwa um das Tausendfache steigert? Einfach nur göttlich, Mini-Club, bis hinten hin proppenvoll und ich ganz vorne, zweite Reihe – WOW!
I fucking love Band Of Skulls.
Und jetzt heisst es nur noch schlaaafen ♥

- “I want it, to be over
turn the boat around and bring that girl in.
I stumble through the error
hope deferred makes the heart sick sick sick.
The circle rules and ruins
yet again we are on our own.
I don’t need your opinions
what I got is alright.
I know you’re bleeding baby.
But you’re not bleeding
blood.”
Band Of Skulls ♥
(Band Of Skulls – Blood)

- ♥

 

- “I don’t need your opinions
what I got is alright!
I know you’re bleeding baby.
But you’re not bleeding
blood.”
Band Of Skulls live in Köln ♥

(mehr Fotos hier)

06. Mai: “No one wants to hear that you’re breaking up.
It wasn’t long ago we sang ‘start me up’.
Now all your dreaming will have to wait,
what you deserve you’ll anticipate.
Play your 45 records late at night,
open all the windows, turn out the light.
Mysterious creatures will fill the room,
a midnight show just put on for you.
But still I fall from grace with this microphone
how’d you find yourself if you never roam?
Certainly, I’m indebted baby,
certainly, certainly, yeah.
I know my place
but it don’t know me.
Cold fame in my brain but
it’s ok ’cause I know it’s the best for me.”
(…)

- “Und ein Tag geht wiedermal vorbei
und ich wünsch’ mir den morgigen herbei.
Doch irgendwie zieht bestimmt auch der wieder an mir vorbei.”
(Von diesen Tagen gab es diesen Monat erschreckend viele …)

- (23:30 Uhr) Sonntägliche Müdigkeit hat man den ganzen Tag, aber wenn’s dann ans Schlafen geht, schaut man sich suchend nach ihr um. Wirklich, immer wieder dasselbe!

07. Mai: Sooo platt und ich weiß nichtmals, wovon.
Nur noch mit’m Kaffee auf der Couch liegen und How I Met Your Mother gucken.
(Da wurd’ ich aber dann ziemlich bald wieder von runter gezerrt …)

- Kelly hat einen Nachbarn mit dem Nachnamen ‘Kinderdick’ – originell!
Auch wenn Hefin zugegebener Weise recht hat, dass ‘Childrensdick’ noch um einiges lustiger wäre :D

- Morgen Teil 1 von 3 des ZAP-Marathons – Deutsch. Da bin ich doch mal gespannt, ob die Panikmache der Lehrerschaft nun wirklich berechtigt war, oder nicht.

- Ich würd ja schonmal ins Bett gehen, um morgen auch wirklich ausgeschlafen zu sein, aber GOTT VERDAMMT – ich bin kein bisschen müde oO

08. Mai: Fazit Deutsch – Alter, das hätte ich im Schlaf mit den Füssen schreiben können?!
(Tatsache – lachhaft, hat selbst meine Lehrerin gesagt)

10. Mai: Fazit Englisch-ZAP – ich war NICHT wie ich ursprünglich angenommen hatte relativ gut vorbereitet. Ich war vollkommen aufgeschmissen!
(Da hatten wir dann wiederum den vollkommenen Kontrast – verdammt, das war so schwierig! oO)

- ♥

- Gewitter *_*

11. Mai: Oooh, wohn’ ich mal wieder schön!
Geile Wochenends-Begrüßung.
(Der Kampf gegen den Schimmel …)

- Nur noch 23 mal zur Schule ♥

-  “I’m just the shadow of a bigger man, glowing brighter with each year I am.
I was standing on a mountain, just looking down (on you, on you!)
It’s like my daddy said: ‘You gotta use your head.
My body won’t work for nobody but me, son.’
Yeah, no one said that I aim to please.
All your light can’t save me.
All your light, all your light can’t save me.
I won’t wait though my time may come.
I can’t wait, I can’t wait my time may come.
‘My body won’t work for nobody but me, son.’
As a boy I had it figured out: there are things that you can’t live without.
But money, it’s sad but true, would surely top that list.
And your rules, your rules, well they would not be missed.
Well I became whole again.
Cause no one said, no one said, no one said there’d be times like these.”

Ohrwurm des Tages ♥

13. Mai: (Kelly) Ohrwurm :)
(Oooh ja!)

- ♥
(Oooh, so ein wunderschöner Song)

- Ganz ehrlich – es spricht mir aus der Seele.

14. Mai: Mathe, Mathe, Mathe – ob ich’s verhau, ist mir mittlerweile ganz egal, ich will’s nur noch hinter mir und raus aus meinem Kopf haben.

- “If I could fall into the sky
do you think time would pass me by?
Cause you know I’d walk a thousand miles if I could just see you tonight.”

- Und wieder einmal gehe ich dafür, dass ich morgen eine wichtige Prüfung schreibe, viel zu spät ins Bett. Wo ist die Müdigkeit, wenn man sie mal braucht?

15. Mai: Mathe? Hahahaha – verkackt.
Aber nun denn, Hauptsache vorbei, VORBEI!
Ende im Gelände! ♥

- Ha, diese Irren – godlike ♥

16. Mai: “In der zweiten großen Pause findet eine Besprechung der Abschlussfeier in der Sporthalle statt” – Oh, nein, sorry! Wir meinten AbschlussWOCHE und nicht Abschlussfeier, also im Grunde die Mottowoche und nein, wir wollten euch keine Infos zur Feier geben, wir wollten euch bloß sagen, was ihr in diesen vier Tagen alles nicht dürft, weil wir immer noch wegen längst verjährten Dingen beleidigt sind und ja, zusammengefasst:
Regel Nummer eins für die Abschlusswoche – Spaß haben ist strengstens verboten.
PS: Ihr seit alle scheiße.

Danke, meine liebe Schule, du mich auch! ♥
(Ich hab mir den Mist 10 Minuten angetan und irgendwann, als nur noch rumgekeift wurde hatte ich keine Lust mehr, mir unberechtigte Vorwürfe anzuhören und hab den Raum verlassen, gemeinsam mit einer Freundin und zwar ganz eiskalt. Ich sag’s euch, ich glaube das war die größte Befriedigung, die ich in dieser Schulzeit jemals erleben durfte.)

- lebt nach 4 Stunden Hausarbeit endlich wieder in einem sauberen Zimmer!
Erleeeiiichteruuung.
Auch wenn ich sicher bin, morgen nochmal alles putzen zu müssen.
(Diese Renovierungsarbeiten wegen dem Schimmel haben einen Dreck gemacht, das kann man sich kaum vorstellen! So ein unglaublich hartnäckiger feiner Staub, der sich wirklich überall absetzt – ich musste fast alles zwei Mal putzen)

- “Pitschi Pitschi Popo, Pitschi Pitschi Popo, ja dieser Mann der half den Menschen gern. Er hieß Pitschi Pitschi Popo, Pitschi Pitschi Popo, die magic Power macht ihm Spaß, oh yeah.”
Also ich frage mich ja ernsthaft, was Kelly für Connections hat, dass sie derartige musikalische Exotic kennt …? ^^

17. Mai: Wie befreiend das ist, ein langes Wochenende zu haben und nicht den kleinsten Gedanken an Hausaufgaben oder Klassenarbeiten oder sonst was verschwenden zu müssen ♥
(Ich wusste, dass wenn die ZAP durch sind mir ein riesiger Stein vom Herzen fallen würde – aber dass sich wirklich eine solch heftige Entspannung bei mir einstellen würde, obgleich immer noch ein wenig Stress wegen Vornoten gemacht wird, hätte ich nicht gedacht, vor allem auch, weil ich den Stress gar nicht als so heftig wahrgenommen hab. Tja, was im Unterschwelligen alles so lauert, nicht?)

- “Keep holdin’ on when my brain’s tickin’ like a bomb,
guess the black thoughts have come again to get me.
Sweet bitter words unlike nothing I have heard,
sing along mocking bird, you don’t affect me.”
(No comment, I just fucking love it!)

- Auf fotografische Art und Weise das Wetter genießen gehen.
(Bewaldete Friedhöfe sind dafür einfach wundervoll geeignet)

- “Sie haben die Leiche bewegt?” – “Ja, Sir, ich-” – “Sie dürfen eine Leiche niemals bewegen!” – “Aber warum nicht?!” – “… darum nicht.”
Sleepy Hollow! :D

- Nach Sleepy Hollow jetzt auch noch Das Geheime Fenster – top! ♥

18. Mai: Was machst du, wenn du dich total beschissen fühlst, dein Arzt dir aber sagt, du seist vollkommen gesund?
Scheisse, verdammte.
(Geht’s noch schlimmer, als wenn du dich selbst in Frage stellen musst?)

- Willkommen zurück im schier unendlichen Reich der musikalischen Kindheitserinnerungen – Lisa Sophie, was sagen sie dazu? :D

- Danke, Kelly, das übertrifft echt alles xD

19. Mai: Also eins muss ich ja sagen – die gute Frau mag mich zwar ganz gemein angefahren haben, aber wer sich so nett entschuldigt, den kann man nur gern haben! ♥
(Mein Fahrradunfall hängt mir gedanklich immer noch nach … aber dieser Brief von ihr war wirklich zu lieb. Mal ganz ab davon, dass sie natürlich die 70€ teure Rechnung meines Fahrrads bezahlt hat und zusätzlich freiwillig noch den 40€ teuren Helm UND noch 20€ Taschengeld oben drauf packte – dieser Brief war so lieb, das kann ich kaum in Worte fassen.)

20. Mai: Ouh, dieser Sommerregen-Duft ♥

- Kaum is Gewitter, schon hat man in ‘ner Mehrfamilienhäuser-Siedlung so eine Art Nachbarschafts-Balkontreffen :D

21. Mai: 1-Live- ein Anmachspruch für Nerds: “Hey Süßer, zeigst du mir, wie du ohne Gehäuse aussiehst?” Schlecht, aber ich musste so lachen xD

- Ein erfrischend kühler Eiskaffee ♥

- Oooh ja, jeden Tag nach der Schule – wenn wir die Isomatte durch ‘dich so lange allein lassen’ ersetzen :D

- “And I wonder, when I sing along with you …
If everything could ever feel this real forever.
If anything could ever be this good again.
The only thing I’ll ever ask of you:
you got to promis not to stop when I say when.
She sang.”
Foo Fighters ♥
(Erinnerungsträchtige Musik: Foo Fighters – Everlong)

22. Mai: Ein Lehrer stellt dir eine Frage. Du antwortest ihm, er unterbricht dich am laufenden Band. Du fragst ihn, warum er dich nicht ausreden lässt und er? Nennt dich unverschämt und würdigt dich keines weiteren Blickes – WAS IST DAS?!
Wie ich es hasse. Ich trete jedem mit Respekt gegenüber, aber wenn mein Gegenüber es nicht für nötig erachtet, auch mit mir respektvoll zu sprechen, wo nimmt er sich dann das Recht her ihn von mir zu verlangen?
Aber nein, die Schüler werden ja immer respketloser.

- “Now that the lights are on
and I see what I have done …
Can I take back what I said when the lights were off?”
(Noch so ein erinnerungsträchter Song/Satz)

23. Mai: Keine Mottowoche?
Meine Alternative!

Haha, sooo einen schlechten Witz-Spot hab ich schon lange nicht mehr gesehen xD

24. Mai: Es ist verdammt nochmal viel zu warm.
Was hat das Wetter für einen Sinn, wenn es nicht mehr länger angenehm ist, in der Sonne zu liegen? o:

- Fuck, yeah – I’m offline, Bitches! ♥
(Sturmfrei, den Schatten-Balkon ganz für mich alleine – Fernseher so gedreht, dass ich vom Balkon aus drauf und meine Musikvideos gucken kann, Kaffee bereit gestellt, Strawberry-Cheesecake Icecream geschnappt, Füße hoch und ab dafür – DAS nenne ich Luxus!)

- “Take the rise and this fall.
One and all.
I wish that I could give you more.
Gonna have to break the law.
I’ve got more to give than I first thought to give.
We’ll have to make a pact
or something like that.

Something good, a little trouble in your neighbourhood.
Or understanding that you understood -
oh I kinda wish you would.
Something real, another feeling that you never feel.
Another reason that you wanne be alive just to watch the bruises heal.” ♥

- Ha, ZUUU GUUUT! xD

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25. Mai: Einfach laufen, laufen, in den Wald rein und reden – das tut gut.
Und dann, irgendwann, wenn man weit genug gelaufen ist, kommt der vollkommen unerwartete Satz der besten Freundin: “Sooo, jetzt sind wir tief genug drin – jetzt kann ich dich töten!” Und dann geht sie mal eben eiskalt auf dich los!
So was nennt sich wahre, freundschaftliche Liebe :D ♥

28. Mai: Jim Knopf, Flipper und Lopaka und dann auch noch Mona der Vampir – Kinder Kanal for the win! :D

29. Mai: “Wie soll ein Mensch das ertragen dich alle Tage zu sehen,
ohne es ein Mal zu wagen dir in die Augen zu sehen?” ♥
(Philipp Poisel – Wie Soll Ein Mensch Das Ertragen)

- Also ich find ja, dass es mit dem Gedanken, dass mit dem morgigen Tag nur noch 15 Schultage zu überstehen sind, es deutlich einfacher ist, mit Freude statt mit Frustration aufzustehen :D

30. Mai: Fünf Stunden Schlaf, so starten wir super frisch in die Woche! (Y)

- 12:00 Uhr, zu Hause – erstmal sonnen ♥

- Vom Sonnenstuhl zum Putzlappen – Tod und Hass dem Staub!

31. Mai: Ich hab drei Stunden Schule gehabt, aber ich schwöre, nach dieser einen einzigen Stunde Physik kommt man sich vor, als hätte man schon 6 gehabt.
Aber drauf geschissen – denn das war die letzte Physik-Stunde meines gesamten Lebens! :D

- Julia-Carolina, ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich nicht an deinen Rat gehalten hab – ich lieg wie’n fauler Köter auf’m Sofa und guck Scrubs :b
(Ich bin heute mitten in der Nacht schweiß gebadet aus dem Bett gesprungen, mit der festen Überzeugung, ein Krake würde in meinem Bett sitzen und mich töten wollen … daraufhin empfiel mier Julia mal meinen Fernsehkonsum etwas zu reduzieren – aber ich hatte Tag’s zuvor nur Leichen in der Patologie gesehen, also im Fernsehen, keine Kraken …!)

Und so endet mein Mai – mit wundervoll kühlem Regen und der Gewissheit, niemals nie wieder diesen grässlich öden Physikunterricht ertragen zu müssen, auch nicht an der nächsten Schule. Geniales Gefühl!

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Sicher, ich bin dir was schuldig, Liebes.

6 Mai

by Cuke-Photograph

What’s the point of fame if it’s been abused?
What’s a kid like me even got to lose?
Here I am on your bed again.
It’s too big for the room it’s in.
Wash your face and mouth just a little bit,
everybody knows that your good at it.
But nothing hurts like an answer phone,
drinking some, waking up alone.
Maybe if I try just a litte more
I can take myself from this dirty floor.
And walk through buildings of elegance
just like you are intellegent.

But still I fall from grace with this microphone
how d’you find yourself if you never roam?
Certainly I’m indebted babe,
certainly, certainly, yeah.

I know my place,
but it don’t know me.
I know my place,
but it don’t know me.

No one wants to hear that you’re breaking up,
it wasn’t long ago we sang ‘start me up’.
Now all your dreaming will have to wait,
what you deserve you’ll anticipate.
Play your 45 records late at night.
Open all the windows, turn out the light.
Mysterious creatures will fill the room,
a midnight show just put on for you.

But still I fall from grace with this microphone,
how d’you find yourself if you never roam?
Certainly I’m indebted, babe,
certainly, certainly, yeah!

I know my place,
but it don’t know me.
I know my place,
but it don’t know me.

Cold fame in my brain but
it’s ok ’cause I know it’s the best for me.

I know my place,
but it don’t know me.

@ Band of Skulls – Cold Fame
(Ein wirklich ganz fantastisches Konzert, super Atmosphäre in einem kleinen Club in Köln und ich in der zweiten Reihe – mehr Fotos gibts hier)

No one wants to hear that you’re breaking up.
Schwäche. Ich hasse es, wenn die Schwäche mich einholt.
Ich hasse es, mich klein zu fühlen, mich allein zu fühlen.
Ich hasse das Gefühl, etwas nicht gewachsen zu sein.
Ich hasse es, das Ganze zu schlucken. Ooh, wie ich es hasse.
Aber ich hasse es noch mehr, es jemandem aufzubürden.
Und vor allen Dingen hasse ich es, wenn Nichtigkeiten das Fass zum Überlaufen bringen. Es unkontrolliert aus mir heraus platzt. Und ich mich in eine Ecke verkrieche, damit mich niemand sieht.
Ich hasse es, mich zu verstecken.
Ich hasse das Selbstmitleid, das sich beim Weinen nicht vermeiden lässt. Das sich in schwachen Momenten nicht abhalten lässt.
Ich hasse es, darin zu ertrinken. Und ich hasse es, dass es nur umso schlimmer wird, desto mehr ich dagegen ankämpfe.
Ich hasse es, immer wieder von vorne beginnen zu müssen. Immer wieder aufs Neue alles was ich habe zusammen nehmen zu müssen.
Ich hasse es, immer wieder auf die Nase zu fallen, egal wie fest ich mein Fundament vorher gebaut hab.
Ich hasse es, dass ich mich immer wieder neu darauf vorbereite, nur um am Ende dann doch vollkommen unvorbereitet darzustehen.

Ich hasse die Schwäche.
Schwäche ist menschlich, so menschlich.
Warum wehre ich mich dagegen, menschlich zu sein?
Warum wehre ich mich gegen die Tränen? Tränen können so befreiend sein. Aber hinterher hab ich bloß Kopfschmerzen. Und allein in meinem Bett zu sitzen und mein Zimmer in einen Ocean zu verwandeln ist das Armseeligste, was mir auf Anhieb einfällt. Das ist so. Deswegen tu ich’s nicht. Und halte weiter aus, was ich kaum aushalten kann.
Doch wenn dann jemand kommt und mir eine Schulter anbietet, sich dazu bereit erklärt, das alles auf sich zu nehmen, mir die Chance bietet, die ich mir immer wieder so sehr wünsche – dann ist es auch nicht gut. Es kommt mir egoistisch vor, das auszunutzen und Egoismus ist ekelhaft. So ekelhaft.

Aber wer sonst könnte mich, die ich mir selbst den Weg versperre, von eben diesem schubsen, wenn nicht jemand, der mich nahezu in- und auswendig kennt?
Warum lasse ich es nicht zu, dass man mir hilft, dass man mich auffängt?
Warum will ich immerzu die Starke miemen, wenn ich doch ganz genau weiß, dass das nicht ich bin?
Ich habe keinen Ruf zu verlieren. Ich bin die Einzige, die mir diese Rolle abkauft.

Nichts tut so sehr weh, wie in diesem Zustand alleine aufzuwachen. Niemanden neben mir zu haben, wenn all die Gedanken zurück kommen.
Ich reiße die Fenster auf und schalte das Licht aus. Lass die Dunkelheit herein und die fremden Bilder, die sie mit sich bringt.
Ich will deine Hilfe nicht noch einmal ablehnen.
Sicher, ich bin dir was schuldig, Liebes.

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April 2012 – In Statusnachrichten

30 Apr

April 2012.
Ich weiß gar nicht so recht, ob dieser Monat nun mehr positiv oder negativ war. Irgendwie hält sich das Ganze da mal wieder die Waage. Auf der einen Seite hatte ich Stress ohne Ende und mit reichlich Problemen die mich als Person betreffen zu kämpfen. Ich war dauerkrank, hab mich nicht gut gefühlt und hatte eigentlich jeden Tag wenigstens einmal einen triftigen Grund, mich richtig aufzuregen.
Und trotzdem war da auch sehr viel Positives. Zusammenhalt, Leute die mir was Gutes taten. Mir gesagt haben “Hey, das wird schon wieder” und denen ich glaubte, dass sie das ernst meinten. Die mich einfach wieder runter holten. Beruhigten.
Ich kann nur immer wieder betonen, wie dankbar ich darum bin, so sehr ich mich auch immer wieder aufs Neue über mein Leben beschwere. Wenn ich es mir so rum betrachte, hab ich nämlich eigentlich gar keinen Grund dazu, mich zu beschweren.
Aber wessen Leben läuft schon perfekt?

Also bitteschön:
Mein ganz persönliches Teenager-Alltagsleben-Chaos des Monats April in kunterbunten Statusnachrichten.

01. April: “Words are my big obsession,
I got to rave rave rave.
Accept my indiscretion.
Craving for words,
walking in procession.
I got to rave rave rave.
A little blabber session
bound to misbehave.”

 

02. April: Fazit des heutigen ‘ZAP-Vorbereitungstages’: Jaqueline hatte Recht – Englisch bricht uns das Genick.

- Wenn ich denn wenigstens das System hinter der Sortierung erkennen würde, dann könnt ich mich mit der Chronik vielleicht sogar anfreunden, aber so …?!
Wer hat diesen frittierten Fliegenschiss eigentlich entwickelt?

03. April: “An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit.” ♥
(Coolness hat nichts mit dem Alter zu tun)

04. April: hat tolle neue Fenster in ihrem Zimmer und hofft damit ab jetzt schimmelfrei zu bleiben!

06. April:

 

- Warmer Kokosnusskuchen ♥
(Heiliger Bimbam, war der göttlich!)

07. April: “Hass mich! – Du zerreißt mir nicht mein Herz.
Schlag mich! – Dafür reicht hier nicht der Schmerz.
Pack dich! – Ich bin besser alleine allein.”
Kain ♥
Kain – Pack Dich (Musikvideo)

08. April: Nur unterwegs diese Ferien, Action jeden Tag – ich verlange in die Verlängerung zu gehen!
(Hefin: “Was los Verena? War Scrubs heute zweimal im Fernsehen? :D”
Genialster Kommentar überhaupt xD)

10. April (um 23:45): Nachts am offenen Fenster sitzen und dem Regen zuhören.

12. April: “Was soll ich sagen, ich mag dich.
So ganz allgemein. Weil ich mag wie du tanzt und du tanzt ganz allein
und ich mag wie du dich bewegst, mag wie du redest.
Ich mag wie du gehst und hasse wenn du gehst.
Ich hoffe du verstehst mich.
Dass ich dich mag heißt nur, dass ich nicht weiß, wie man das anders sagt.
Ich bin nicht besonders gut in sowas, ich kann das nicht.
Ich mag dich einfach weil du anders als die Anderen bist.
Und ich mag, dass ich über Witze lache, die ich nicht verstanden hab.
Einfach, weil du damit angefangen hast.
Ich könnte 100 Dinge aufzählen, die ich an dir mag,
und hätte trotzdem noch überhaupt gar nichts gesagt.
Viel zu viele Adjektive und miese Vergleiche.
Ich liebe Liebeslieder, aber ich kann sie nicht schreiben.
Es liegt nicht am Image, liegt nicht an der Frisur,
ich bin nicht Robert Smith und wir sind nicht The Cure.”
♥ by Kraftklub
(…)

13. April: Ich lach mich schlapp, wer hat noch einen mit einem Smiley versehenen Brief vom coooolen AOK-Volker (der ja unser Freund ist) bekommen, in dem nur so ‘ne schäbbige Karte mit ‘nem Link ist, der einen zu einem “Sommerparty-für-deine-Freunde-Gewinnspiel’ führt? Hahaha, der Witz des Tages! xD
(Diese Brufsberatung damals war derart lächerlich … das war ‘ne Werbeshow, mehr nicht)

- “Ich lieb dich nicht und du liebst mich nicht,
jeder geht seiner Wege – es ist gut wie es ist.
Okay, natürlich denk’ ich manchmal an die gute alte Zeit,
nun aber vorbei und alle Wunden sind verheilt.
Ich mein, ich bin darüber hinweg, wie siehts mit dir aus?
Komm wir gehn’ rüber ins Eck, ich geb dir ein Bier aus!
Nur ein bisschen reden geh’n. Nein? Okay, von mir aus.
Doch lass mich hier nicht stehen, mach mir wenigstens die Tür auf.

Ich sitze nie zu Hause und hör unser Lied -
denn ich lieb dich nicht und du liebst mich nicht.
Ich laufe nie durch die Stadt, um dich zufällig zu treffen -
denn ich lieb dich nicht und Du liebst mich nicht.
Ich wähle deine Nummer nie und lege wieder auf -
denn ich lieb dich nicht und Du liebst mich nicht.
Und ich bin ganz selten auf deinem Facebook-Profil!”
Ein ♥ für diese göttliche Ironie

14. April: ‘n gemütlicher, sturmfreier Couchabend mit Erdbeeren! :D

15. April: Sonntagmorgendliches Frühstück: Erdbeermarmeladenbrot mit Honig ♥
(Inspiriert von Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig)

- Um einen hemmungslosen Tobsuchtanfall zu vermeiden, tu ich heut’ mal einfach so, als dürfte ich morgen nochmal die Süße des freien Lebens genießen, anstatt mich wieder dieser freudlosen Veranstaltung anschließen zu müssen, die sich ‘Realschule mit dem besten Ruf der Stadt’ schimpft.
Dem Himmel sei dank, dass ich dieses Theater nur noch 10 lange Wochen ertragen muss – hoch lebe der 22. Juni! ♥

- Verdammte Scheiße, jetzt hab ich eine Radfahrphobie.
(Und ich dachte, ich hätte diesen Unfall ohne Blessuren überstanden. Tja, die neu erworbene Blockade in meinem Kopf hab ich dabei nicht bemerkt)

- “Wie lang ist der Tag, wie lang liegst du noch so da?
Wieso steh’ ich Idiot noch hier, hätt dir so gern was gesagt.
Bevor du gehst, umarme mich.
Bevor du gehst, küsse mich.
Bevor du gehst, schau mich nochmal an.
Bevor du verschwindest, halt die Zeit nochmal an.
Und falls du denkst, dass ich ein Scheiss auf dich gebe.
Find’ es heraus – gib mir ein Kuss und ich schwebe.”

 

16. April: Erster Schultag – miese Stimmung, willkommen daheim!

- Wie mir diese abendlichen Krimiserien im kuschlig warmen Bett immer die Laune retten ♥

17. April: Z.A.P. – ziemlich arschige Pisseridee!
(Darauf gab’s satte 11 Likes – recht so!)

18. April: Pocoyo ist so ziemlich die süßeste und coolste Kinderserie, die’s gibt :D
(Pocoyo!)

- Am Ende bin es doch immer ich selbst, die mir im Weg steht.

- “I’ve got another confession to make:
I’m your fool.
Everyone’s got their chains to break,
holdin’ you.
Were you born to resist or be abused?
Is someone getting the best, the best, the best, the best of you?”
-> Ein bisschen Melancholie ist manchmal okay.
(Unbeschreiblich, wie sehr ich diesen Song liebe)

19. April: Ich sag’s euch, wenn ich könnte, ja, wenn ich könnte, dann würd’ ich die Schule schrumpfen und einmal so richtig fett drauf reihern, so richtig schön ekelhaft, um dann anschließend genussvoll dabei zuzusehen, wie das gesamte Lehrerkollegium kreischend in einer Welle meiner Kotze aus dem Schulgebäude geschwämmt wird – JA!
<- NICHT irre, nein, im Leben nicht.

21. April: THUNDER!
(Joel: “Wo? O:” – “-struck bei AC/DC ;D” – “Achsooooo :D”)

- Woa, Get Well Soon haben gemeinsam mit Dear Reader einen Track aufgenommen – fucking fantastic constellation! ♥
(City Slang Record Store Day 2012)

- ♥

22. April: Um die richtigen Worte zu finden, braucht man Aufrichtigkeit.
Das ist das aller Wichtigste.

- Wie zur Hölle sollen mich bitte zwei Tage Wochenende einigermaßen runterkommen lassen, wenn das schon zwei Wochen Ferien kaum schaffen?!
Scheiss auf “Sei froh, dass du überhaupt zur Schule gehen kannst”, ich geh nicht in die Schule, um was zu lernen, ich geh hin, um mich als Blitzableiter missbrauchen zu lassen.

- “It sounds like this is nothing new and that it hasn’t been for a while
You wake up on the other side and you strain to force a smile
The fairytale inside your head has become your new best friend
But I can assure you, that I’ll be there before the story ends
‘Cause when I needed a place to hang my heart
You were there to wear it from the start
And with every breath of me, you’ll be the only light I see”

 

- Bett. Fernsehen. So tun, als könnt’ ich morgen nochmal ausschlafen.
Komische Stimmung.

23. April: Obgleich das die beschissenste Vorlage war, die ich jemals in einer Deutscharbeit gesehen hab – scheisse ist das ein geiles Gefühl, zu wissen, dass das die letzte an dieser Drecksschule war! :D
(Abgesehen von der ZAP natürlich)

- Trigonometrie.
Also für mich klingt das eher nach ‘ner Krankheit, als nach Logik.
Und dank dieser extrem verwirrenden Mathestunden bin ich bestens darauf vorbereitet, diese Arbeit in den Sand zu setzen – wat freu’ ich mich auf Mittwoch, werd’ ich mal schön meine Vornote versauen, juchey! :D

- Eine heiße Dusche soll Abhilfe schaffen – bitte! ♥

- “Ich würde dir gern sagen, wie sehr ich dich mag,
warum ich nur noch an dich denken kann.
Ich fühl mich wie verhext und in Gefangenschaft
und du allein trägst Schuld daran.
Worte sind dafür zu schwach,
ich befürchte, du glaubst mir nicht.
Mir kommt es vor, als ob mich jemand warnt -
dieses Märchen wird nicht gut ausgehen.
Es ist die Eifersucht, die mich auffrisst,
immer dann, wenn du nicht in meiner Nähe bist.
Von Dr. Jekyll werd’ ich zu Mr. Hyde,
ich kann nichts dagegen tun, plötzlich ist es so weit.
Ich bin kurz davor durchzudrehn,
aus Angst, dich zu verliern.
Und dass uns jetzt kein Unglück geschieht,
dafür kann ich nicht garantiern’.

Und alles nur, weil ich dich liebe
und ich nicht weiß, wie ich’s beweisen soll.
Komm, ich zeig dir, wie groß meine Liebe ist
und bringe mich für dich um.”

Die Toten Hosen – Alles Aus Liebe ♥

24. April: Hätte ich auf meinem Weg nach Hause Shampoo dabei gehabt, wär das die totaaale Luxusdusche gewesen. So aber NICHT.

- “Doch dieser Spasti hat dich nicht verdient – ich hasse ihn!”

25. April: Diese scheiss Schule soll einfach mal die Fresse halten!
(Ich: “ICH wurde gestern in der Pause notiert, weil ich höllischen Durst hatte und mir gemeinsam mit ‘ner Freundin ‘ne Cola bei Ben gekauft hab – jetzt haben wir heute zu hören bekommen, dass wir vielleicht Unterrichtsausschluss kriegen, weil wir DURST hatten! Dabei hab ich an dieser gottverdammten Schule noch nie Mist gebaut und das ist WIRKLICH schwer, so aggressiv, wie die einen auf Dauer machen kann! (Y)”)

- Bananen-Milchshake! :D

- Meine Nachbarn sind die geilsten, echt mal uuunschlagbar!
Scheissen die uns bei der Wohnungsverwaltung an, wir hätten eine Macke vor der Wohnungstüre – eine imaginäre, versteht sich.
Und das alles nur, weil wir denen ‘zu laut durch die Wohnung laufen’, hach Gottchen, ist das niedlich – ich glaub ich wünsch mir bei nächster Gelegenheit Stepp-Schuhe, dann lern ich das, hier, bei mir zu Hause, jeden einzelnen gottverdammten Tag!

- Meine lieben Nachbarn: heute ist offizieller Tag des Lärms! :D
Looove you! ♥

26. April: “Die Zehnerklassen sind momentan allesamt so ablehnend, faul und nörgelnd, einfach nur unerträglich und wenn ihr alle nicht mal langsam die Kurve kriegt, dann weiß ich wirklich nicht, wie ihr euch alle euren Abschluss und euren weiteren schulischen Werdegang vorstellt.”
Bla, bla, bla – HALT’S MAUL, VERDAMMT NOCHMAL!
Als sei es in irgendeiner Weise verwunderlich, dass wir grad’ alle etwas gestresst und genervt und demnach schlecht drauf sind – warum zur Hölle nehmen Lehrer eigentlich jedweden schiefen Gesichtsausdruck persönlich?!
(Lisa: “Vorallem die muten uns zu nach den Ferien in 2 Wochen 3 arbeiten zu schreiben und dann direkt noch die ZPs. Ohne Vorbereitung auf die ZPs ich hätte gedacht wir lernen wenigstens ein bisschen dafür aber ne wir sollen selbstständig lernen für die wichtigste Prüfung in der Schulzeit , joo !”
Ich: “Da reg ich mich ja auch so endlos drüber auf, erst hieß es, wir kriegen extra Förderstunden dafür, damit das auch alles hinhaut und dann, ganz plötzlich, werden uns all diese Förderstunden wieder gestrichen!
“Müssta halt selbstständig lernen, das kann man von ‘ner zehnten Klasse schon erwarten” <- bla, bla, bla, NIX kann man von uns erwarten, wenn man uns 5 Jahre lang alles bloß in’ Arsch geschoben hat, so sieht’s aus!
Aber neeeiiin, wir sind schuld, hab ich heute erst gehört – “Wenn du Defizite hast, musst du die aufarbeiten.” – “Ah ja, und wie, mit Nachhilfe?” – “Zum Beispiel.”
‘tschuldigung, aber warum muss ich Geld für etwas bezahlen, für das eigentlich meine verkackte Schule zuständig ist?! Versteh ich nicht so ganz, aber egal.”
Ich hatte immer einen Notendurschnitt zwischen 1,8 und 2,2 und jetzt sagt man mir, ich würde meinen Abschluss verkacken? Aha, dann hängt also doch alles von diesem verkackten Abschlussjahr ab und alles, was ich davor geleistet hab, ist für’n Arsch – also irgendwas läuft da doch falsch?!)

- “Einmal Kaffee zum Mitnehmen,
kalt, ohne Zucker und ohne Milch.
Einmal Wohlfühlen zum Aufstehen,
bitte eingepackt, es ist nicht für mich.
Und ich stehe hier im Regen,
wie in einem billigen Roman.
Und bevor ich wieder abtauch,
halte ich den Atem an.
Kann mich irgendjemand hörn’?
Kann mich irgendjemand sehn’?
Ist vielleicht irgendwer da draußen,
dem es ganz genauso geht?
Für den die Welt sich zu schnell dreht,
der diesen Wahnsinn nicht versteht?”

Kain – Kaffee Zum Mitnehmen ♥

27. April: Draußen riecht es so wundervoll nach Sommer ♥
(Es tut so gut, dass endlich alles wieder grün wird – grüüün, checkste? ;D)

28. April: Erdbeeren und Fruchtzwergeeis bei offener Balkontür – geht’s noch besser? :D
(Fruchtzwergeeis! – Da kommen Erinnerungen hoch)

- Nicht zu fassen, kaum haben wir ‘nen warmen Abend, schon wird man von allen Seiten mit Grillqualm, Gekreische, Gelache und Gegröle eingehüllt – wie die Irren!
(Joey: “Wo wohnst du bitte? Im Kleingartenverein? :D”
Ich: “So in etwa – Rentnergegend. Im Moment hab ich mehr Stadionfeeling oO
Echt mal, in meinem Innenhof is fette Fete, auf dem Hof daneben auch, viel zu viel los hier, dafür, das Rentner angeblich viel Schlaf brauchen :b”
Joey: “Warte ab, um 12 Uhr dürfen die die Polizei rufen, danach kannste ruhig schlafen :D”
Ich: “Freu mich schon, mein Handy ist griffbereit ;D
Weißt du, eigentlich ist es ja nur die Eifersucht, die da aus mir spricht – da Tantchen und Onkelchen das Grillen abgesagt haben und ich demnach selbst kochen musste *grummel*” – mies, wa?)

29. April: Muffindesaster!
(Der Teig sah trotz genauer Befolgung des Rezepts aus wie Hefeteig!)

- Muffindesaster durch Superwoman Mama gerade noch abgewendet.

Apfelmuffins und Grillfleisch – guter Abschluss.

Schlagworte:

Was soll ich sagen? (Ich mag dich)

24 Apr

by Cuke-Photograph

“Was soll ich sagen, ich mag dich.
So ganz allgemein.
Weil ich mag wie du tanzt und du tanzt ganz allein

und ich mag wie du dich bewegst, mag wie du redest.
Ich mag wie du gehst und hasse wenn du gehst.
Ich hoffe du verstehst mich.
Das ich dich mag heißt nur, dass ich nicht weiß, wie man das anders sagt.
Ich bin nicht besonders gut in so was, ich kann das nicht.
Ich mag dich einfach weil du anders als die Anderen bist.

Es ist nicht das, wonach es aussieht.
Schon aus Prinzip sing ich kein Liebeslied.
Denn dieses Lied ist nicht gut genug und die Geigen klingen schief.
Dieses Lied ist gar kein Liebeslied.

Und ich mag, dass ich über Witze lache, die ich nicht verstanden hab,
einfach, weil du damit angefangen hast.
Ich könnte 100 Dinge aufzählen, die ich an dir mag,
und hätte trotzdem noch überhaupt gar nichts gesagt.
Viel zu viele Adjektive und miese Vergleiche.
Ich liebe Liebeslieder, aber ich kann sie nicht schreiben.
Es liegt nicht am Image, liegt nicht an der Frisur.
Ich bin nicht Robert Smith und wir sind nicht The Cure.

Es ist nicht das, wonach es aussieht.
Schon aus Prinzip sing ich kein Liebeslied.
Denn dieses Lied ist nicht gut genug und die Geigen klingen schief.
Dieses Lied ist gar kein Liebeslied.

So sitz ich hier, mit Stift und Papier.
Alleine.
Nichts funktioniert. Was ich schreibe ist scheiße.
Banaler, austauschbarer Müll.
Morrissey hat schon all das gesagt, was ich sagen will.
Und er redet Englisch und kennt dich nicht mal.
Und ist 52 Jahre, schlußendlich egal.
Weil, eigentlich, auch wenn es peinlich ist,
wollte ich nur ein Liebeslied schreiben, für dich.

Es ist nicht das, woanach es aussieht.
Schon aus Prinzip sing ich kein Liebeslied.
Denn dieses Lied ist nicht gut genug und die Geigen klingen schief.
Dieses Lied ist gar kein Liebeslied.

Du kannst mir glauben, so was wollt’ ich nie.
Aber irgendwie … ist das ein Liebeslied.
Dieses Lied ist zwar nicht gut genug und die Geigen klingen schief.
Doch es ist und bleibt ein Liebeslied.”

@ Kraftklub – Kein Liebeslied
(passt ja eigentlich so gar nicht in mein Musikregal, aber trotzdem … diese Texte)

“Was soll ich sagen?”
Ja, was soll ich sagen. Nein, nein, nicht, ‘was soll ich sagen’, sondern, wirklich – was, WAS ZUR HÖLLE soll ich sagen?

Wie erkläre ich das jemandem, all das? Meine konfusen Gefühle, über die ich mir selbst nicht mal ganz im Klaren bin. Wie sehr mich dieser Jemand fasziniert, in so vielem, was er tut, so vielem, was er ist? Dass ich über seine Witze lachen muss, egal ob sie lustig sind oder nicht, ganz einfach deswegen, weil ich sein Lachen so berauschend finde? Dass ich meine Augen nicht von ihm lassen kann, obwohl ich es ständig versuche, dass ich ständig über ihn nachdenken muss, so viel, dass ich mit meinen Gedanken eigentlich schon Bücher füllen könnte, aber trotzdem keine passenden Worte für ihn finde?
Wie schaffe ich es, auf diesen Jemand zuzutreten und ihm zu sagen, was für mich Fakt ist, um was es hier für mich geht, um was ich nicht drum rum komme, so lange ich bei ihm bin, wie mache ich das, wenn ich doch überhaupt keine Ahnung habe, wie er über das Ganze, über mich denkt?

Wie schaffe ich es, mich selbst zu überwinden und mir klar zu machen, dass ich das Risiko eingehen, dass ich alles auf eine Karte setzen muss?
Wie überwinde ich diese unbeschreibliche Angst?

Man macht sich so sensibel damit. Ätzend. Egal was kommt, egal was, jedes Wort, jeder einzelne Gesichtsausdruck, jedwede Gefühlsregung aus dieser Richtung wird zehntausend mal gedreht und gewendet, so lange, bis es irgendwann nur noch negativ ausgelegt werden kann.
“Ich mag dich”, das ist eine so schöne Aussage, vor allen Dingen, wenn sie von dieser einen Person kommt. Aber einfach nicht genug. In diesem Zusammenhang klingt es wie “Du bist wie eine Schwester für mich” und das tut, so wundervoll das klingen mag, noch mehr weh, als wenn er sagen würde “Ich will nichts von dir”. Das mag unlogisch klingen, ist aber so.
Und trotzdem, obwohl diese Worte, bekommt man sie gesagt, so dämlich klingen, sagt man selbst nichts anderes. Ganz einfach, weil einem nichts Besseres einfällt. Was vollkommen paradox ist, ganz recht.

Es ist schön, wenn man sich darauf ausruhen kann, dass das Gegenüber die entscheidenden, die schwierigen Schritte tut. Aber was, wenn es das nicht tut? Wenn man darauf wartet und wartet und nichts passiert?
Kopf in den Sand stecken, oder alles zusammen nehmen, was man hat?
Wonach an dieser Stelle alles in einem schreit, ist klar.

Eine sehr schlaue und großartige Person hat mal zu mir gesagt: “Du musst es versuchen, sonst wirst du es dein Leben lang bereuen, weil du dich auf ewig fragen wirst, was du womöglich verpasst hast.”
Und ich hab auf sie gehört. Weil sie bisher in allem, was sie mir jemals geraten hat, Recht behalten hat. Ich hab auf sie gehört soll heißen, ich hab mein Bestes gegeben. Und, oh Gott, es war so schwierig, wirklich schlimm – ein Sprung ins kalte Wasser ist damit nicht zu vergleichen.
Aber ich hab es nicht bereut. Es hat funktioniert.

Du hast den leichten und den schwierigen Weg zur Auswahl. Jeder weiß, welcher der beiden der Richtige ist. Der leichte ist nur dazu da, um dich zu locken. Deine Schwäche auszunutzen.
Und ja, es ist nur menschlich, ihn zu wählen.

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März 2012 – in Statusnachrichten

30 Mar

März 2012.
Ohgottohgott, was ein Monat, voller Aufregung!
Ein Konzert das mich völlig aus den Socken haute, Stress, Stress, Stress in Sachen Klassenarbeiten und Bewerbungsmappe für die nächste Schule, Menschen, die mich unfassbar aufregten, politische Themen, die mich mitrissen, Gezittere um die Zu- oder aber Absage meiner Schule, dann auch noch ein Autounfall … meine Fresse, voller ging’s nich’, wa’?
Aber im Grunde war dieser Monat wohl doch ein sehr guter Monat. Ich meine, das Konzert war göttlich, meine Arbeiten sind alle samt sehr gut ausgefallen, meine Bewerbungsmappe war pünktlich fertig, ich hab meine Zusage bekommen, konnte diesen gewissen Menschen ohne weiteres aus dem Weg gehen, habe reichlich Leute gefunden, die meiner Meinung waren, hab wie durch ein Wunder keinerlei Verletzungen von diesem Unfall davon getragen … doch, ja, dieser Monat war gut.  Viele schöne Momente, viele schöne Stunden, viele schöne Tage. Ach ja, und Chuck Norris Witze, abertausende von Chuck Norris Witzen, auch wenn die hier nicht aufgeführt sind (ich kann mir diese Schwäche nicht erklären, ich kann es echt nicht).
Nun denn, lest selbst!

01. März: Auf, auf – Dortmund, hey ho! :D

02. März (nach 0 Uhr): Unglaublich geniale Bühnenshow, unglaublich geniale Musik und unglaublich geniale Stimmung plus Schreien und Springen und Tanzen bis zum Umfallen ergeben einen absolut perfekten Abend – Scheiße, war das geil!
Und jetzt versuchen wir mal so aufgeputscht wie wir sind und mit den sausenden Ohren, die mir jedwedes Gefühl von Gleichgewicht zu nehmen scheinen, versuchen wir unter diesen gegebenen Umständen so viel Schlaf zusammenzukratzen, wie eben geht. Gute Nacht!
(Sooo göttlich … Hamster und Eule am singen, am tanzen, am schreien, am pogen … einfach nur göööttlich, dieser Abend)

- “So I told myself, I told myself it’s wrong.
There’s a point we pass from which we can’t return.
I felt the cold rain of the coming storm.
All because of you,
I haven’t slept in so long.
When I do I dream of drowning in the ocean,
longing for the shore where I can lay my head down.
I’ll follow your voice,
All you have to do is shout it out.”
()

- Woooaaa, du hast ja keine Ahnung, wie sehr mich dein armseeliges, absolut hinterfotziges Verhalten zum Lachen bringt – dein Mangel an Persönlichkeit ist so was von bemitleidenswert, dass es schon lächerlich ist. Aber da ich ja ein sozialer Mensch bin, hier trotz allem noch ein kurzer Tipp an dich – mach dir nicht die Mühe, mich ärgern zu wollen, das bringt’s nicht. Denn da du meiner Meinung nach gar keine wirkliche Person darstellst, mache ICH mir gar nicht erst die Mühe, mich mit dir auseinander zu setzen, beziehungsweise dir überhaupt Beachtung zu schenken, Darling (mit Ausnahme von dieser kleinen Meinungsäußerung hier). Aber danke, dass du mir und meinem Leben so viel unnötige Aufmerksamkeit schenkst, ist ja schon fast wieder irgendwie süß von dir – ich hoffe wirklich für dich, dass man dir in deinem nächsten Leben ein bisschen mehr Grips schenkt, würd dir gut tun.
(Gibt so Leute, nech …)

04. März: “Cast your mind back to the days
when I’d pretend I was ok.
I had so very much to say about my crazy livin’.
- No-one can take it away from me.
And no-one can tear apart.
Because a heart that hurts
is a heart that works.
A heart that hurts is a heart that works.”

 

- Dieser Song von Deichkind ist – leider geil :D
(“Tu doch nicht so, du magst es doch auch, ich bin ein Teil von dir! Guck dich doch um, sieh sie dir an, sie sind genauso wie wir!” – Aber holla ist dieser Song geil!)

06. März: Ich will meinen Lehrern ‘Anti-Agressions-Pillen’ in den Kaffee schmeißen dürfen.

- I say Fever! ♥

07. März: Es ist bloß eine Bitte, eine einfache Bitte! Aber der Reaktion nach zu urteilen spricht mein Gegenüber eine andere Sprache als ich und versteht statt “Könntest du bitte” schlichtweg “F*** dich!”
(Kaum etwas, das ich mehr hasse)

- hat zwei Tage vor Abgabeschluss endlich – ENDLICH! – ihre Mappe fertig!
(Was eine Erleichterung, echt mal! Aber zwei Tage drauf, am Freitag zum Abgabetermin dann … da arbeitet man Wochen lang in heller Panik und mit voller Anstrengung auf diesen Tag hin und dann kommst du dort freudestrahlend an und wirst – zwar freundlich, aber trotzdem – innerhalb von zehn Sekunden abgefertigt “Dankeschön und tschüss!” jaaa, da kommt man sich dann schon irgendwie etwas verhintert vor, auch wenn ich mich frage, was ich anderes erwartet hatte.)

- “Schlampe, Dreckssau, ich hoffe es geht dir schlecht!” ♥
(Yöööh, beschter Song evaaa!)

8. März: Ich kann es nicht fassen, dass ich hiervon noch nie etwas gehört habe.
Und vor allen Dingen kann ich nicht fassen, dass so etwas überhaupt möglich ist.
Es ist das Unglaublichste, von dem ich jemals gehört habe.
Und genau deswegen teile ich diesen Link, jetzt und nicht morgen.
Schaut es euch an, bitte. Es ist wichtig, wichtig für uns alle.
“Nothing is more powerfull than an idea whose time has come.
Whose time is now.”
Make him famous. Make him fragile -> KONY 2012 by Invisible Children
(Wortlos …)

 

- Bestellt.
Was getan.
Zum ersten Mal in meinem 16-jährigen Leben nicht tatenlos zugesehen!
(Das Invisible Children Action Kit und 25 extra Plakate – auf den 20. April!)

09. März: 1Live berrichtet über KONY 2012 – endlich!

- Einen neuen Schwung Flyer und Plakate für die Schule gedruckt.

10. März: Kritik an KONY 2012
(Meine Meinung dazu:
ZUR AKTUELLEN KRITIK AM PROJEKT VON INVISIBLE CHILDREN

Zahlreiche Zeitungen und andere Medien berichten über den angeblich falschen Umgang mit Spendengeldern und der Unterschlagung von Fakten, der Weitergabe von verjährten Informationen.
(Taz: http://www.taz.de/Video-der-Woche/!89319/
und Zeit: http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/kony-2012-invisible-children-kritik)
Meine Meinung dazu:

1. Der Sinn der Campagne KONY 2012 ist es, den Namen Kony überall bekannt zu machen, alles mit Plakaten und Fotos und diesem Namen zuzuplakatieren. Also ist es doch wohl absolut einleuchtend, dass ein Großteil der Spendengelder zunächst einmal vor allem in diesen Bereich fließt. Invisible Children will dem Land und den geschädigten Kindern helfen. Das ist der Sinn von Invisible Children. Nicht aber der Sinn des Projekts KONY 2012. Natürlich, damit soll auch geholfen werden. Aber dieses Projekt konzentriert sich auf die Festnahme Konys. Es konzentriert sich auf Gerechtigkeit.
Womit wir schon beim nächsten Punkt wären:

2. Die Truppen der LRA sollen zersprengt worden und ohnehin nur noch einige hundert Mann (bzw. Kinder) stark sein. Sie kämpft angeblich um ihr Überleben. Und Kony selbst habe sich abgesetzt und würde kaum noch Einfluss darüber haben, was seine Truppen tun. So würde die Festnahme Konys überhaupt nichts bringen.
Eine vollkommen haltlose, unverschämte, ja, regelrecht DUMME Aussage.
KONY 2012 ist eine Prinzipsache, ein symbolisches Projekt! Es steht für Gerechtigkeit. Gerechtigkeit gegenüber den Opfern der LRA, den vielen, vielen Opfern, sowohl die missbrauchten Kinder, als auch getötete Zivilisten. Kony hat Menschheitsverbrechen von bestialischem Ausmaß begannen. Berechtigter Weise stellt Invisible Children ihn auf eine Stufe mit Osama Bin Laden und Hitler. Dieser Mann hat seine Strafe verdient. Dieses Projekt soll erreichen, dass er sie bekommt. Und zeigen, dass die Welt nicht bereit, nicht gewillt ist, die Ungerechtigkeit siegen zu lassen.

3. Die Taz schreibt:
“(…) Die im Film genannte Kampfkraft von 30.000 Kindersoldaten ist komplett übertrieben. Heute ist die LRA gerade mal noch ein paar hundert Mann stark und kämpft um ihr Überleben, weit weg von Uganda. Seit Ugandas Luftwaffe 2008 das LRA-Hauptquartier im Kongo bombardierte, ist die Miliz in Kleingruppen im Busch zersplittert, (…)”
Das ist eine Beleidigung.
Nein, diese Truppe ist nicht 30.000 Kinder stark?
Nicht MEHR!
Wie kann man bei einem solchen Bericht die Kinder vergessen, die bereits ihr Leben gelassen oder es wohl bis an ihr Lebensende durch unüberwindbare Traumata zerstört haben?
Unfassbar.

4. “Invisible Children manipuliert mit seinem Video zu KONY 2012 die Menschen mit Emotionen und falschen Fakten.
Es ist nicht zu bestreiten, dass Invisible Children in diesem Video einige Zahlen und Fakten nennt, die nicht mehr aktuell sind. Aber das macht keinen Unterschied, denn obgleich es diese Lager, in denen die Kinder sich versteckt haben, nicht mehr gibt, und obgleich die LRA immer weniger Kinder entführen kann, obgleich ihre Zahl drastisch gesunken ist und obgleich sie immer weniger Angriffe starten können – sie HABEN all das, was im Video KONY 2012 gezeigt wird, getan. DAS ist Fakt.
Und Invisible Children hatte keine andere Wahl, als das Video genau so zu machen, wie es ist. Denn, zunächst einmal, wie bitte soll man millionen, milliarden von politisch teils vollkommen desinteressierten Menschen mit einem politischen Thema erreichen, wenn nicht über Emotionen?
Und hätte Invisible Children den Zuschauern mit diesem Video die aktuellen Zahlen hingeknallt und somit die Taten dieser Gruppe quasi verharmlost, wer hätte sich dann dazu bewegt gefühlt, etwas zu tun? Dann hieße es, wenn wir alle mal ehrlich zu uns selbst sind, ‘Aaach, die haben die Sache schon im Griff, packen die schon.’
Und, noch einmal, das Ziel von KONY 2012 ist es, diesen Mann bekannt zu machen. Und vor Gericht zu bringen. Die Gerechtigkeit siegen zu lassen.
Und wer – wer? – würde heute von diesem Mann wissen, sich für seine unfassbaren Gräueltaten interessieren, ob zum Großteil vergangen oder nicht, wenn Invisible Children nicht mit diesem riesigen Projekt gestartet hätte? Niemand, ich nicht, du nicht, wir alle nicht. Dann wäre es bloß ein weiterer Krieg in irgendeinem weit entfernten Land, in dem die Menschen sich ja praktisch schon an Grausamkeit und Elend gewöhnt haben müssten.
Invisible Children zu zerpflücken ist wie den Zusammenhalt der Menschen zu zersprengen.
Dieses Projekt ist ein Symbol. Ein Symbol für Gerechtigkeit. Die jeder einzelne von uns für sich auch haben möchte.

Punkt.)

11. März: Sonntagmorgens Siebenstein, Löwenzahn und die Sendung mit der Maus gucken – ein paar Dinge werden sich wohl nie ändern.

- In Erinnerungen schwelgen
(Jaaa, mit ganz genau DIESEM Song :D – dem genialsten Volbeat Song überhaupt!)

12. März: Scheiss Tag, aber holla. Ich schwör’s, echt, hätte mir heute irgendjemand eine Gabel in die Hand gedrückt, hätt ich das mit dem Augäpfelspiel zur Realität gemacht!
Da hilft nur noch Kaffee ♥

- Trigonometrie?
Ich weiß, wir kennen uns noch nicht so lange, aber trotzdem – f**** dich ins Knie!

- “That’s how we’ll know this is not a test,
we’ll know this is cardiac arrest.
Of a world too proud to admit our mistakes -
crashing into the ground as we all fall from grace.”

 

- Große fresse, dicke Eier – nix dahinter.
Das sind ohnehin die Schlimmsten. Lesen heimlich Papis Playboy und fahrn’ ‘nen fett aufgemotzten Roller mit lautem Auspuff und sind ja ach so hart und geil und überhaupt und dann liegen sie nachts im Bett mit Mamis DVD’s, gucken Titanic oder Bridget Jones und heulen sich dabei die Augen aus’m Kopp, oder, noch besser, gucken Lassie oder Flipper: “Lassie/Flipper, nein, pass auf, das ist eine Falle!” – vonwegen Wixtücher neben dem Bett.
(Von diesen “Also-manchmal-ne-Momenten” gabs diesen Monat entschieden zu viele!)

13. März: Wie ich es hasse, Risiken einzugehen und wie ich es hasse, dass ich es hasse, Risiken einzugehen. Immer dasselbe.
(Gewagt und gewonnen – geht doch manchmal!)

14. März: Alle Welt beschwert sich ständig darüber, wie beschissen diese Welt ist und wie grausam und hart und ungerecht. Aber wenn sich dann mal wer dazu entschließt, etwas dagegen zu unternehmen, ist es auch wieder nicht richtig. Ausnahmslos alles wird so lange be- und zerquatscht, bis man ‘nen Fehler gefundet hat und mit diesem ein neues Paradebeispiel, das sich hervorragend dafür eignet erneut zu zeigen wie beschissen diese Welt und alles, was sie bevölkert, doch ist.
You don’t see the real problem, do you?
(Ohne Worte)

15. März: Sonne find ich schonmal großartig.
Jetzt will ich aber dann doch noch grüne Bäume haben. Bitte.

- Lovin’ it! ♥

16. März: Kann jetzt endlich wieder mit zwei Knöpfen Musik hören und muss nicht mehr länger mit so ‘nem abgerissenen Kabel vor der Brust rumrennen.
(OHRgasmus, checkste? :D)

17. März: Hat das Wochenende mal wieder absolut sturmfrei!
Ist das Luxus oder ist das Luxus? :D

- Da zerbrech ich mir den ganzen Tag den Kopf darüber, was ich heute morgen für ‘nen Aussetzer hatte, weil meine Mutter mich fragt, ob sie sich Sorgen machen müsse, ich hätte nach dem Aufstehen auf dem Weg ins Badezimmer irgendwas gesagt vonwegen “Das hat man davon, Sozialfälle mitten in der Nacht an der Bustelle, immer dasselbe”, ich mach mir total die Sorgen, weil ich für diese fünf Minuten ‘nen absoluten Filmriss hatte und dann kommt mir soeben der erlösende Geistesblitz – es hieß “Das hat man davon, wenn man so sozial ist bis spät in die Nacht mit Leuten an Bushaltestellen zu simsen, immer dasselbe!” Verdammt nochmal, ich bin nicht verrückt! xD
(Tantchens Kommentar dazu: “Außenseiter ;-)” stimmt auch wieder.)

18. März: “And it’s all just fine for the moment
’cause it feels just fine for the moment.
We have such a wonderful world.”
(Wundervoll …)

 

- Montag wird mein Action Kit verschifft!

19. März: “Auf den billigen Plätzen sind die netteren Leute.
Auf den kleinen Hochzeiten gibt’s die schöneren Bräute.
Ich schlafe lieber im Zelt als im teuren Hotel -
die schönsten Dinge der Welt bekommt man ohne Geld!”
(Madsen – Mein Herz Bleibt Hier)

- Ich will keine scheiss dummen Mathehausaufgaben machen, ich will nicht, will nicht, will nicht! -.-

- darf demnächst auf einer gaaanz tollen Hochzeit Profifotografin spielen! :D
(Auf der ihrer Cousine – endlich mal!)

21. März: Die halbe Woche rum.
Verdammt, was freu ich mich, dass bald Ferien sind …

- “Fight the start ’cause later it’s too late.” – Früüühling ♥
(Ich weiß wirklich nicht, warum, aber bei den Kilians bekomme ich immer ein derartig intensives Frühlings-/Sommer-/Urlaubsgefühl, nahezu berauschend)

- Und eine weitere Fotocollage schmückt mein Zimmer!
Jetzt tut mir der Rücken weh.

22. März: Bazillen sind so ein nervtötender, unnötiger Scheissdreck!
Und Religionsunterricht an dieser Schule übrigens auch – ich will nicht aufstehen, mein Bett ist so schön kuschlig -.-

23. März: “She told me that she never could face the world again
So I offer up a plan:
We’ll sneak out while they sleep and sail off in the night.
We’ll come clean and start over the rest of our lives.
When we’re gone we’ll stay gone,
out of sight, out of mind.
It’s not too late – we have the rest of our lives.”
(Wie ich diese Art von Musikvideos liebe – und diesen Song auch, diese Band macht  meiner Meinung nach mit die göttlichsten, gesellschaftskritischsten, treffendsten Texte, die ich kenne)

24. März: “How much pain has quaked your soul?
And how much love would make you whole?
You’re my guiding lightning strike.
I can’t find the words to say – they’re overdue.
I’ve traveled half the world to say:
I belong to you.”

25. März: Wozu immer diese behinderte Zeitumstellung?
Die braucht keiner, die will keiner, die ist einfach nur nervtötend und bringt mich immer genau dann wieder aus’m Rhythmus, wenn ich mich gerade an den Stand der Sonne gewöhnt habe!
(Das Schlimmste ist, finde ich, dass man sich einfach nicht dagegen wehren kann)

- “There’s a drumming noise inside my head that starts when you’re around.
I swear that you could hear it, it makes such an all mighty sound.”
Ich höre meine Musik nach Jahreszeiten ♥
(Hach, Mensch … wie göttlich diese Frau einfach nur ist!)

 

- Dann machen wir doch mal Trostis “Fantastisches Alphabet” fertig, juhuuu!
Es ist wirklich lange her, dass ich etwas gemalt hab, das so dermaßen nach niveaulosem und vollkommen unbegabtem Kindergartenkind aussah.
(Noch nichtmal beim Anfertigen dieser Bewerbungsmappe!)

- Diese Werbung ist so unschlagbar putzig! :D

 

- Hey, Schlafrhythmus, wo versteckste dich?
(Immer wieder Sonntags, ja, ja)

26. März: Hat für den Sommer ein Praktikum beim Photo-Designer! :D

- Und schwuuups – ist der Tag schon wieder rum.

- Meine liebe Nele:
“Mishki Gammi!” Dam dam damdadadam dadadam … :D
(Die holländische Version ist noch um einiges göttlicher xD)

- Betten sind voll die Allesfresser! Fernbedienungen, Handys, Kugelschreiber, T-Shirts, Jogginghosen, Kuschelsocken, ganze Kaugummipackungen! Hinterhältige, schadenfrohe Biester, ja, ein Bermuda Rechteck!
Trotzdem vergöttere ich sie – schlaaafen ♥

27. März: Ich fahre nie, niemals, nie, nie wieder ohne Fahrradhelm – und das empfehle ich jedem anderen ebenfalls.
(Einmal von ‘nem Auto angefahren zu werden, reicht mir – auch wenn ich keinerlei Schuld trug, keinerlei, ich hatte Vorfahrt. Ist aber zum Glück nichts weiter passiert, mein armes Fahrrad hat das meiste abbekommen)

- Ist an ihrer Traumschule angenommen! :D
Das ist definitiv zu viel Glück für einen Tag.
(Morgens vom Auto aufgenommen, nachmittags von ‘ner Schule, was ein Kontrast!
Oh Gott, war das eine Erlösung – Ausbildung zum gestaltungstechnischen Assistenten inklusive Fachhochschulreife, ich komme!)

28. März: Korrigiere – mir tut ALLES weh, nicht bloß das Knie.
(Unfall)

- Die Chronik ist hässlich, dämlich und vor allen Dingen unübersichtlich – ich will den Scheiß nicht! o:
(Ätzend!)

29. März: Ach, verdammt.
(Stoß du mal ‘nen Stein an, der den halben Religionskurs zum Heulen bringt und im Endeffekt dafür sorgt, dass der Lehrer sich entschließt nicht weiter auf dieses Themengebiebt einzugehen)

- Boa, diese My Free Zoo Werbung mit den Erdmännchen … die ist verstörend!
(Und wie, die Viecher machen mir Angst!)

30. März: Feeerien.
Verdammte Scheiße, war das nötig!

- “Alles, was ich will, ist dass du mir glaubst.
Es geht nicht mehr bergab, nur noch bergauf.
Denn zum Glück ist das alles jetzt vorbei,
denn ab heute gibt es nur noch Sonnenschein.
Ja, zum Glück hab ich endlich einen Traum.
Tu mir den Gefallen – weck mich bitte nicht auf.”
(@ Madsen – Mein Therapeut Und Ich)

- ♥
Lino Modica Und Die Hunrigen Wölfe – Auch Wenn Es Schmerzt
(Lino Modica ist so ein genialer Musiker …!)

- Das ist sooo unschlagbar PUTZIG, nein, ich krieg mich nicht mehr ein! :D
Eulen sind so wunderschöne Tiere.

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Blind

25 Mar

Cuke-Photograph

“Die Zeit vergeht so schnell.
Wir leben in einer von Technologien und Entwicklungen beschleunigten Welt. Der Druck auf uns, unsere Köpfe und Körper ist gestiegen. Wir müssen schneller laufen, um nicht hinzufallen. Doch so stolpern wir um so schneller. Alles zieht nur noch an unseren Augen vorbei, der Blick ist vernebelt und ohne klare Strukturen. Wir haben zigtausend Möglichkeiten unser Leben zu leben, doch an der schier unglaublichen Auswahl scheitern wir. Weil es uns überfordert.
Wir sollten uns eingestehen, dass es von Nöten ist, etwas zu ändern. Dass wir diese Entwicklung stoppen sollten, um unseren Leben wieder klare Perspektiven zu geben. Wir brauchen mehr Punkte an denen wir uns festhalten können, um wieder neue Kraft entstehen zu lassen und wieder klardenkende Menschen zu werden, die alles, was sie wollen aus sich machen können.

Wir sollten beginnen, wieder mehr auf die kleinen Momente und Kleinigkeiten in unserer Umwelt und in unserem Leben zu achten. Gesund darüber nachdenken können und nicht gleichzeitig im Hinterkopf haben müssen, dass man damit gerade wertvolle Zeit verschwendet. Wenn wir die Schönheit der kleinen Dinge wieder aufnehmen und erkennen können, wäre das Leben vielleicht wieder mehr im Gleichgewicht zwischen Vergangenheit und Zukunft. Denn: Ohne Vergangenheit keine Zukunft.

Doch inzwischen zählt vor allem die vergangene Zukunft.”

by Yannik alias dulife

So unglaublich wahre Worte, die die Situation der heutigen Welt haargenau umschreiben.
Das Gefühl, dass das eigene Leben an einem selbst vorbei rennt, weil es von den heutigen Ansprüchen voran gerissen wird, frei nach dem Motto ‘höher, schneller, weiter’. Das ist ein ganz ekelhaftes und hilfloses Gefühl. Überfordernd, ganz recht.
Ich liebe die kleinen Dinge. Ein Lächeln, ein Blick, oder bloß eine Wolke, die Art, wie gerade in diesem Moment das Licht fällt. Aber es stimmt -  für die Betrachtung dieser Dinge, scheint heute ganz einfach keine Zeit mehr zu sein. Und so komme ich mir zunehmend einsamer vor, wenn ich mich in eben dieser Betrachtung verliere. Weil es so scheint, als könne das heute kaum noch jemand nachvollziehen.

Wir machen uns mit den Dingen, mit denen wir unsere Möglichkeiten erweitern, kaputt. Die Ansprüche in Schule und Beruf werden hochgeschraubt, um höhere Leistung erzielen zu können und dem ständig währenden Steigerungsdurst unserer heutigen Gesellschaft nachzukommen. Doch diese Rechnung geht nicht auf, das ist nicht zu übersehen, die Menschen, die Statistiken schreien es doch förmlich gen Himmel. Doch die Problemlösung lautet schlichtweg – enger gestaffelte Lehrpläne fürs niedrige Bildungsniveau und ein Psychiater für die leicht angeschlagenen Überstundenschufter.

Wieso können wir uns alle nicht mal auf etwas weniger beschränken? Schauen wir uns doch mal um, betrachten wir uns, was wir alles haben.
Unsere Höhlen sind individuell geschnittene, gut temperierte Häuser und helle, geräumige Wohnungen. Unsere Betten sind nicht aus Stroh, sondern aus Holz und mit rückenfreundlichen Matratzen bestückt. Unsere Toiletten sind keine stinkenden Kloaken, es sind perlweiße Keramikthrone. Wir haben Zahnbürsten, wir haben Shampoo und Seife, genügend warmes Wasser und eine Kanalisation in die wortwörtlich unsere ganze Scheiße auf nimmer wiedersehen verschwindet. Wir haben genug Essen, wir haben genug Trinken, wir haben genug Unterhaltung. Wir sind mobil, wir sind über’s Internet mit allen Menschen, die uns lieb sind, verbunden.
Und trotzdem beschwert der Mensch sich über Langeweile?
Trotzdem hat er Hunger nach mehr, in einer Welt, die förmlich überquillt von Erfindungen und Produkten, die seiner Faulheit schmeicheln und sein Gemüt erheitern sollen?
Trotz einer Technik, die man vor gar nicht allzu langer Zeit noch voller Panik als Hexerei vertan hätte, schreit der Mensch nach Fortschritt?
Das ist doch nahezu grotesk!

Wir haben so viel, so viel mehr, als wir eigentlich brauchen. Und um uns das bewusst zu machen, brauchen wir nur einen Blick auf andere Teile der Welt werfen. Es gibt Menschen, für die ist die Welt, in der wir hier leben, ein Wunderland der unbegrenzten Möglichkeiten. Was sie auch ist. Für diese Menschen wäre ein Stück Pizza ein göttliches, kulinarisches Geschenk, während es für uns etwas ist, das wir mal eben in den Ofen schieben und uns dabei noch über zu wenig Käse aufregen.
Wir sind nicht satt zu kriegen. Und ich verstehe nicht, warum.
Mir persönlich ist diese ganze Fülle an Möglichkeiten viel zu viel. Ich komme sehr gut ohne Fernseher aus, auch ohne Spielekonsole und auch (wenn auch nicht ganz so gut) ohne Internet. Mir reicht ein Buch und eine Tasse Tee am offenen Fenster. Das ist für mich schon Luxus. Ich brauche keine fette Souround-Anlage und Heimkino Leinwand, auf der ich mir einen Millionnen teuren Actionspielfilm angucke. Gib mir meine Nikon und ich geh in den Wald und bin dabei runum glücklich.

Das heißt alles nicht, dass ich das, was mir die heutige Welt bietet, nicht zu schätzen weiß, nein, ganz im Gegenteil. Ich nutze viele Dinge davon gerne, das Kino, das Fernsehen, das Internet, die Musik, die Literatur, die Mobilität und vor allen Dingen natürlich auch die vielen, vielen Pflegeprodukte, wie Duschgel mit Kokusbutter und Pflegespülungen, Zahnpasta mit Fluorid und Zahnseide, Antipickelcremes und Abdeckstifte, augenverträgliche Wimperntusche und Kajalstifte. Ich weiß das alles sehr zu schätzen. Aber ich kann mich damit zufrieden geben. Ich brauche nicht unbedingt noch mehr, noch Besseres.

Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass das die wenigsten können.
So ist es doch kein Wunder, dass der Mensch frustriert ist, oder?

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All because of you (I believe in angels)

2 Mar

Cuke-Photograph

In fields where nothing grew but weeds
I found a flower at my feet,
bending there in my direction.
I wrapped a hand around its stem,
I pulled until the roots gave in,
finding there what I’d been missing.

But I know …
So I tell myself, I tell myself it’s wrong.
There’s a point we pass from which we can’t return.
I felt the cold rain of the coming storm …

All because of you
I haven’t slept in so long.
When I do I dream of drowning in the ocean,
longing for the shore where I can lay my head down.
I’ll follow your voice,
all you have to do is shout it out.

Inside my hands these petals browned,
dried up, fallen to the ground.
But it was already too late now.
I pushed my fingers through the earth,
returned this flower to the dirt,
so it could live – I walked away now.

But I know…
Not a day goes by that I don’t feel this burn.
There’s a point we pass from which we can’t return.
I felt the cold rain of the coming storm …

All because of you
I haven’t slept in so long.
When I do I dream of drowning in the ocean,
longing for the shore where I can lay my head down.
I’ll follow your voice,
all you have to do is shout it out.

All because of you…

All because of you
I haven’t slept in so long.
When I do I dream of drowning in the ocean,
longing for the shore where I can lay my head down,
inside these arms of yours.

All because of you
I believe in angels.
Not the kind with wings,
no, not the kind with halos.
The kind that bring you home,
when home becomes a strange place.
I’ll follow your voice,
all you have to do is shout it out.

@ Rise Against – The Good Left Undone

Eine hübsche Blume war das, die ich da im letzten Frühjahr gefunden habe. Eine wunderschöne, ganz ungewöhnlich aussehende Blume, die einzige Blume, das einzig Schöne auf langer, karger, grauer Strecke – etwas Besonderes.
Sie wuchs in meine Richtung, als würde sie mich anblicken – ich konnte nicht wiederstehen. Ich nahm sie, ohne groß darüber nachzudenken, welche Folgen das haben würde. Dieser wundervolle Klecks farbe dort in meiner Hand ließ im Handumdrehen mein ganzes Gemüt erstrahlen.

Als es anfing mich zu verändern, als ich merkte, in welche Richtung es mich veränderte, mich lenkte, da wusste ich, dass es falsch war, was ich dort tat. Ich hab es mir so oft gesagt, so oft, es ist falsch, falsch, ganz falsch. Wenn du so weiter machst wirst du schon bald einen Punkt überschritten haben, von dem aus es kein zurück mehr gibt. Zumindest keines mehr, das dich ohne nennenswerten Schaden davon kommen lässt. Ich sah das Unheil schon kommen, spührte bereits seinen kalten Atem in meinem Nacken, sah die dunklen Wolken, die auf den strahlenden Sonnenschein folgen sollten.

Ich konnte nicht mehr schlafen.
Ich konnte nicht mehr frei denken.
Ich konnte nicht mehr frei träumen.
Ich sank und sank, immer tiefer – doch ich rannte weiter, weiter mit, vollkommen hypnotisiert, vollkommen abhängig von diesem wunderschönen kleinen Stück Leben.

Das Ganze wurde wacklig, drohte (wie für gewöhnlich alles) unter meinen Händen zu Staub zu zerfallen. Ich musste den schon entstandenen Schaden so gut wie möglich begrenzen – doch es war schon längst zu spät.
Ich wühlte in Panik den grauen Boden mit meinen Fingernägeln wieder auf, drückte diese kleine Blume, die ich rücksichtslos missbraucht hatte, hinein – so als könnte ich damit alles ungeschehen machen. Mein Schaden war schon gigantisch, jetzt ging es darum, den des armen angeschlagenen Blümchens keinen Schritt weiter kommen zu lassen. Ich wollte mich nur noch davon machen, davon rennen, rasen, fliegen – um nicht noch mehr kaputt zu machen.

Aber ich wusste, dass ich diese Schuld nicht einfach von mir waschen konnte.
Ich war zu weit gegangen.
Der Sturm raste mit voller Geschwindigkeit auf mich zu.

Ich konnte nicht schlafen, ich konnte keinen einzigen unbelasteten Gedanken mehr fassen und auch in meinen Träumen fand ich keine Ruhe. Es gab bloß einen einzigen Ausweg, eine einzige Möglichkeit, mich noch zu retten – und diese schien unerreichbar.

Schien unerreichbar.

Ich glaube an Engel.
Nicht an die mit Flügeln und Heiligenschein.
Ich glaube an die, die dich heim bringen, wenn du nicht mehr weist, wo dein Zuhause ist.

All because of you.

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